Rückblick: Staat in die Zukunft 2026

Online-Barcamp “Staat in die Zukunft, Vol. 4”

Als am Morgen des 27. Januar 2026 die ersten Teilgebenden in dem virtuellen Barcamp-Raum eintrafen, dauerte es nicht lange, bis eine Mischung aus Vorfreude, Neugier und Aufbruchstimmung aufkam. Zum vierten Mal öffnete das Online-Barcamp „Staat in die Zukunft“ – kurz SidZ – seine Türen digital. Was 2022 als mutige Idee engagierter Fellows von Work4Germany begann, entwickelte sich zu einem Fixpunkt im Kalender jener, die Verwaltung modern denken wollen – offen, kollaborativ und nah am Menschen.

Ein Barcamp mit Rückenwind

Das vollständig ehrenamtlich arbeitende Orgateam rund um Barbara Hilgert und Gerald Schulz steckt seit Jahren spürbar Herzblut in dieses Format. In diesem Jahr fand SidZ erstmals unter dem Dach des NEGZ statt – eine Zusammenarbeit, die fast selbstverständlich wirkt, schließlich verbindet beide Seiten dasselbe Ziel: Verwaltung weiterbringen, Digitalisierung wirkungsvoll gestalten und Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen. Mit diesem zusätzlichen Rückenwind startete das Barcamp in seine vierte Ausgabe und zeigte einmal mehr, wie viel Energie in der Community der Verwaltungsmodernisierer steckt.

Ein Programm, das aus der Community wächst

„SidZ lebt vom Mitmachen“ – ein Satz, den man an diesem Tag oft hört und der sich auch 2026 wieder eindrucksvoll bestätigt. In sechs virtuellen Räumen fanden über den Tag verteilt jeweils vier Sessions statt. Wer ein Herzensthema, eine Frage oder eine Idee einbringen wollte, konnte im Vorfeld einen Slot besetzen. Und viele ließen sich diese Chance nicht entgehen.

So entstand ein Programm, das sich wie eine Landkarte der aktuellen Verwaltungsdebatte liest: Digitalisierung & Tools, KI, Wissenschaft, New Work & Agilität und klassische Verwaltungsthemen – alles war dabei. Und alles kam direkt aus der Community.

Die Atmosphäre? Offen, respektvoll, neugierig.
Das Format? Vom Austausch in großer Runde bis zur kollegialen Beratung.
Der gemeinsame Nenner? Lust darauf, Verwaltung besser zu machen.

Impulse aus der Politik – klar, motivierend, ermutigend

Gleich am Vormittag setzte Prof. Dr. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, einen Ton, der den Tag prägen sollte. „Es liegt an uns, ob wir uns nur an die neue Realität anpassen oder sie auch aktiv mitgestalten“, sagte sie in ihrem eingespielten Grußwort – ein Satz, der vielfach aufgegriffen wurde. Auch Jörn Riedel, Vorstandsmitglied des NEGZ, unterstrich in seinem Grußwort das, was viele Teilgebende täglich erleben: „Staatsmodernisierung ohne Digitalisierung gibt es nicht. “ Es waren kurze Impulse – aber sie wirkten nach.

Ein Tag im Bild

Worte sind das eine. Bilder das andere. Uwe Schettler übersetzte die Eindrücke des Tages in zwei eindrucksvolle Graphic Recordings, eines für den Vormittag, eines für den Nachmittag. Sie fangen ein, was SidZ ausmacht: die Vielfalt der Beiträge, die Energie der Diskussionen und der Ideenreichtum der Community.

Wirkungsorientierung im Fokus: Die Podiumsdiskussion

Zum Abschluss des Tages ging es noch einmal in die große Runde, mit einer Podiumsdiskussion zur „Wirkungsorientierung von Digitalisierungsprojekten“. Moderiert von Tanja Krins und Dominik Modrzyński diskutierten Maximilian Düerkop, David Gelantia, Benedikt Göller und Jane Schek über die Frage, wie Projekte so aufgesetzt werden können, dass nicht Aktivitäten, sondern echte Wirkungen zählen. Der Tenor des Gesprächs: Wirkungsorientierung ist kein technisches Detail, sondern ein Paradigmenwechsel. Ein Denken vom Ende her hilft und sorgt für Transparenz, Messbarkeit und Gemeinwohlorientierung.

Eine Marke, die trägt – und eine Community, die wächst

Die Rückmeldungen der Teilgebenden sprechen eine klare Sprache: „Staat in die Zukunft“ ist mehr als ein Event. Es ist ein Raum für Austausch, ein Ort ohne Hierarchien, ein Sammelpunkt für Mut, Ideen und Gemeinschaftssinn. Es ist ein Online-Barcamp, das zeigt, wie digitale Zusammenarbeit gelingen kann – über Häuser, Funktionen und Verwaltungsebenen hinweg. Oder wie Staatssekretärin Hölscher es formulierte: Formate wie SidZ sind ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, den Staat “im Geist der konstruktiven Zusammenarbeit“ weiterzuentwickeln..

Ausblick: SidZ 2027 – vielleicht mit dir?

Wer im nächsten Jahr dabei sein möchte, kann sich jetzt bereits registrieren: https://staat-in-die-zukunft.de/

Das Orgateam freut sich auch über jede Form der Unterstützung. Wer mithelfen oder sich einbringen möchte, schreibt einfach an: hallo@staat-in-die-zukunft.de.

Du bist herzlich willkommen!


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