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Digitales Powerhouse BMDS? Zwischen Richtlinienkompetenz und Ressort-Egoismen

29. August 2025 um 12:30 13:30


Das Thema

Mit dem neuen Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS) will die Bundesregierung ein Zeichen setzen – für mehr Tempo, Koordination und Durchsetzungskraft in der digitalen Verwaltung. Doch wie viel Gestaltungsmacht hat ein Ministerium, dem weder Budgethoheit noch klassische Zuständigkeiten zufallen? Zwischen Richtlinienkompetenz und Ressort-Egoismen steht das BMDS vor der Herausforderung, die digitale Fragmentierung zu überwinden, ohne selbst zum zahnlosen Tiger zu werden.

Im Brown Bag Meeting diskutieren wir Chancen, Konflikte und strategische Optionen für ein echtes digitales Powerhouse. Welche Stellschrauben braucht es, damit das BMDS mehr ist als ein Symbolministerium?


Der Referent

Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt ist Professor für Besitz- und Verkehrsteuern an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Er lehrt zum allgemeinen Abgabenrecht und ist Vorstandsmitglied sowie Vorsitzender des Fachausschusses „Digitalisierbarkeit von Steuernormen“ des Instituts für Digitalisierung im Steuerrecht. Er forscht insbesondere zu interdisziplinären Fragestellungen zwischen Rechtswissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Informatik.

Der Moderator

Stefan Weißwange
Stefan Weißwange hat vor vielen Jahren in der Softwareentwicklung angefangen, später hat er die Seiten gewechselt und ist nun als Projektleiter aktiv. Mit der Verwaltungsdigitalisierung beschäftigt er sich seit über 15 Jahren, hauptsächlich im Kontext von Zuständigkeitsfindung und berät dabei Verwaltungen auf Landesebene.