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Barrierefreiheit angehen: Teilnahme ermöglichen ohne Angst und Anstrengung

Illustration im Papier-Cutout-Stil: Zwei stilisierte Personen überqueren gemeinsam eine Brücke, eine davon nutzt einen Langstock. Links steht ein Laptop mit Häkchen-Symbol für digitale Dienstleistungen. Rechts führen Wege durch eine grüne Landschaft zu einer Gruppe von Menschen, einer leuchtenden Glühbirne als Symbol für Ideen sowie einer Flagge auf einem Berg.

Freitag, 10. April um 12:30 13:30


Das Thema

Was wäre, wenn Barrierefreiheit kein Extra mehr wäre, sondern einfach Teil guter Entwicklungsarbeit?
Standards gibt es genug – doch das ist nur die halbe Miete. Die eigentliche Herausforderung liegt woanders: Barrierefreiheit konsequent im Entwicklungsprozess zu verankern. Gerade jetzt, mit den geplanten Änderungen im Behindertengleichstellungsgesetz, wird aus dieser Frage ein echter Handlungsauftrag.
In diesem Brown Bag zeigen wir aus erster Hand, wie wir bei der DRV „Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken“ – konkret, pragmatisch und im Arbeitsalltag umsetzbar. Freut euch auf ehrlichen Erfahrungsaustausch statt trockener Theorie.



Die Referenten

Günter Hanke
Als blinder Programmierer engagiert er sich u.a. für digitale Barrierefreiheit.
Vor der DRV hat er bis 2018 in einer Firma gearbeitet, die Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte entwickelt, produziert und verkauft hat.
Da war er zuletzt Produktmanager eines Bildschirmleseprogramms (Screenreader).
Im Modernisierungsprojekt rvEvolution der DRV ist er Teil des Shared Service Barrierefreiheit.
So wird während der Entwicklung von Anfang an die Zugänglichkeit des Produktes geprüft und gewährleistet.

Anna‑Katharina Löhn
Anna‑Katharina Löhn ist Design Lead bei IBM iX mit Schwerpunkt auf digitalen Services im öffentlichen Sektor. Sie konzipiert und gestaltet nutzerzentrierte, barrierefreie Interfaces für Ministerien, Behörden und Sozialversicherungen. Ihr Fokus liegt auf intuitiven Lösungen, die funktionale Anforderungen mit einer positiven Nutzungserfahrung verbinden. Dabei arbeitet sie mit etablierten Designsystemen, anerkannten Barrierefreiheitsstandards und Methoden des Design Thinking, um konsistente und skalierbare digitale Angebote zu entwickeln, die für alle nutzbar sind.


Der Moderator

Portraitfoto von Stefan Weißwange

Stefan Weißwange
Stefan Weißwange hat vor vielen Jahren in der Softwareentwicklung angefangen, später hat er die Seiten gewechselt und ist nun als Projektleiter aktiv. Mit der Verwaltungsdigitalisierung beschäftigt er sich seit über 15 Jahren, hauptsächlich im Kontext von Zuständigkeitsfindung und berät dabei Verwaltungen auf Landesebene.


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