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Diversity Monthly mit Dr. Lela Grießbach: Klassismus erkennen, soziale Herkunft sichtbar machen 


Montag, 18. Mai um 12:00 13:00

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Mit dem Format „Diversity Monthly“ schafft der AK Diversity einen regelmäßigen Raum für Perspektiven, Praxisbeispiele und Austausch rund um Vielfalt in unserem Arbeitsumfeld.

Beim nächsten Diversity Monthly des NEGZ-Arbeitskreises Diversity begrüßen wir Dr. Lela Grießbach, Strategie- und Organisationsberaterin, Diversity Trainerin und TEDx Speakerin.


Worum geht es?

In ihrem Impuls beleuchtet Lela Grießbach das Thema Klassismus, also die Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft oder sozialer Position. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum manche Menschen von Anfang an bessere Chancen haben als andere, und warum wir darüber noch immer so selten sprechen.

Soziale Herkunft prägt unseren Alltag oft stärker, als uns bewusst ist: in Bildung, Beruf, Sprache, Netzwerken, gesellschaftlicher Teilhabe und in der Frage, wer sich selbstverständlich zugehörig fühlt, und wer sich Zugehörigkeit immer wieder erarbeiten muss. Klassismus wirkt dabei häufig leise und unsichtbar: über Erwartungen, Codes, Zuschreibungen oder unausgesprochene Regeln, die darüber entscheiden können, welche Möglichkeiten Menschen sehen, nutzen oder überhaupt erhalten.

Dabei geht es nicht nur um Theorie, sondern auch um persönliche Reflexion und konkrete Beispiele aus dem Alltag. Ziel des Vortrags ist es, klassistische Strukturen besser zu erkennen, ihre Auswirkungen zu verstehen und gemeinsam zu überlegen, wie wir ihnen aktiv entgegenwirken können.

Der Vortrag richtet sich an alle – unabhängig davon, ob sie sich bereits intensiv mit Klassismus beschäftigt haben oder zum ersten Mal von dem Begriff hören.

Gemeinsam wollen wir diskutieren:

  • warum soziale Herkunft als Diversity-Dimension stärker sichtbar werden muss
  • wie Klassismus in Bildung, Beruf, Sprache und gesellschaftlicher Teilhabe wirkt
  • welche unsichtbaren Regeln Chancen beeinflussen können
  • und was Organisationen tun können, um soziale Ungleichheiten ernst zu nehmen und gerechtere Chancenräume zu schaffen

Ein Satz, der ihre Perspektive besonders gut zusammenfasst:

„Diversity bedeutet, nicht nur über Geschlecht oder Herkunft zu reden, sondern auch soziale Ungleichheiten ernst zu nehmen. Eine vielfältige Gesellschaft kann nur dann wirklich gerecht sein, wenn soziale Herkunft nicht über Möglichkeiten und Zukunftschancen bestimmt.“

Wir freuen uns auf einen offenen und inspirierenden Austausch mit Dr. Lela Grießbach und allen Teilnehmenden des NEGZ-Arbeitskreises Diversity.


Wer darf mitmachen?

Willkommen sind alle Menschen aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die sich für die Förderung von Vielfalt und Inklusion in der Verwaltung einsetzen wollen. Jede Person, die Vielfalt als Chance sieht, kann wertvolle Impulse einbringen.

Eine Mitgliedschaft im NEGZ ist keine Voraussetzung zur Mitwirkung am Arbeitskreis!

Wer Interesse hat, am Arbeitskreis mitzuwirken, kann sich einfach unter ak-diversity@negz.org melden.


Anmeldung

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